Wie du dein digitales Informationsprodukt so aufbaust, dass dich jeder versteht

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Ein digitales Informationsprodukt zu erstellen kann schwer sein.

Viele digitale Infoprodukte sind gut und haben hervorragende Inhalte. Das Problem ist, dass du mit verschiedenen Lerntypen zu tun hast.

Wenn du an deine Kunden verkaufst, haben diese nicht immer den gleichen Wissensstand.

In der Kommunikation kann es zu Missverständnissen kommen und es kann dazu führen, dass dein Kunde deine Information nicht versteht.

Du kannst also nicht davon ausgehen, dass dich jeder versteht.

Aus diesem Grund, solltest du dir überlegen wie du Missverständnisse vermeidest. Denn sonst kann es passieren, dass viele deine Botschaft nicht verstehen und dein Produkt wieder zurückgeben.

Was du bei der Erstellung deines Infoproduktes beachten solltest

Da du bei einem Infoprodukt dem anderen etwas beibringst, musst du vollständig kommunizieren.

  • Erkläre zuerst worum es geht.
  • Erläutere dann deine Idee anschließend warum das Thema für ihn wichtig ist und wie du mit ihm vorgehen wirst.
  • Fasse am Ende deine Vorgehensweise zusammen und sage dem Kunden was er als nächsten tun soll.

Damit holst du den Kunden ab. Denn jeder verfügt über unterschiedliches Wissen. Mit dieser Vorgehensweise sorgst du dafür, dass jeder Kunde an dem gleichen Punkt startet. Was du noch beachten solltest, ist eine einfache Sprache die die notwendigen Schritte der Veränderung beschreiben.

Beschreibe in Laiensprache die Veränderung

Man kann nicht davon ausgehen, dass jeder sich mit dem Problem auseinander gesetzt hat. Manche bringen viel Vorwissen mit, andere nicht.

Wenn du dein Produkt vorstellst, dann möchte der Kunde durch den Kauf eine Veränderung erzielen. Sei es, dass er einen Schmerz beseitigt oder eine Freude gewinnt.

Teile den Prozess der Veränderung von dem Ist-Zustand zum Ideal-Zustand in 3 bis 10 Schritte. Und jeder Schritt beschreibt eine Aktion. Also: Was der Kunde tun muss. Somit sieht der Kunde, welchen Weg er gehen muss und er weiß was auf ihn zukommt.

Vermeide bei der Beschreibung Fachwörter zu vermeiden und nutze einfache Sprache. Wenn du zu viele Fachwörter nutzt, kann es passieren, dass dir viele nicht zuhören. Wie schon gesagt, wir können nicht davon ausgehen, dass der Kunde uns versteht.

Beachte diese 4 Lerntypen, um Missverständnisse zu vermeiden

Es gibt verschiedene Lernstile und Lerntypen. Da gibt es die 4 Lernstile nach Kolb oder nach Honey und Mumford. Es ist wichtig alle vier Lerntypen anzusprechen. Wenn nicht, fühlt sich der andere nicht verstanden. Der eine ist Logiker und braucht Argumente, der andere ist der Emotionale und der hört auf emotionale Sprache etc.

Lerntyp 1: Was lerne ich und welche Theorie steht dahinter?

Dieser Lerntyp ist der Theoretiker. Er lernt von den logischen Schlussfolgerungen. Erkläre ihm das Modell und das Konzept. Beschreibe in deinem Infoprodukt die Theorie und entwickle ein Modell für ihn. Denn Theoretiker beschäftigen sich lieber mit Dingen und Theorien.

Erkläre die Geschichte hinter deinem Produkt und zeige ihm Studien und Fakten. Das wird ihn freuen, denn damit lieferst du ihm auch Beweise. Belege deine Aussagen mit Beweisen. Dieser Mensch gehört zu den Logikern und er mag Konzepte, große Ideen, Studien und die Wissenschaft.

Lerntyp 2: Warum lerne ich das und wie sieht das Ergebnis aus?

Diesem Lerntyp musst du erklären warum er das lernen soll. Er interessiert sich für das Endergebnis und will wissen, welche Probleme er dadurch lösen kann. Dieser Mensch ist emotional und möchte Emotionen haben. Gehe auf die Schmerzvermeidung bzw. die Freudegewinnung ein. Zeige ihm, welche Emotionen er bekommt, wenn er sein Problem löst.

Lerntyp 3: Wie lerne ich und wie sieht die Anleitung aus?

Dieser Lerntyp braucht eine genaue Anleitung. Hier eignen sich Schritt-für-Schritt Anleitungen und Roadmaps. Sie wollen sicher sein, dass sie auf dem richtigen Weg sind und wollen keine Fehler machen. Erkläre hier keine Konzepte, sondern benenne die notwendigen Schritte zur Lösung. Zeige ihm auch wie er erkennen kann, ob er auf dem richtigen Weg ist.

Lerntyp 4: Was passiert, wenn ich das tue?

Dieser Lerntyp fragt sich, was passiert, wenn sie dieses und jenes tun. Sie sind die Pragmatiker, die dann lernen, wenn sie es praktisch anwenden. Wenn sie z. B. etwas zusammenbauen, verstehen sie was sie gemacht haben.

Für diesen Lerntyp entwickelst du eine Schritt-für-Schritt Anleitung. Außerdem braucht er nicht viel Theorie.

Die 4 Lerntypen

Die 4 Lerntypen

Fazit zum Erstellen deines digitalen Produktes

Wenn du ein Produkt erstellst, dann achte darauf, dass du alle 4 Lerntypen ansprichst. Sonst kann es passieren, dass dich ein Großteil deiner Kunden nicht versteht. Der eine braucht mehr Studien und Fakten, während der andere eine Handlungsanweisung braucht. Und der andere braucht das Warum.

Wenn du wissen willst, wie du ein digitales Produkt erstellen kannst, dann empfehle ich David Seffers 7 Tage Produkt. Da lernst du wie du ein digitales Produkt erstellst. Mit einer Anleitung und genauen Anweisungen.

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