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Wie du schnell eine Homepage erstellen kannst

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In diesem Artikel lernst du

  • Was du alles brauchst um eine Homepage zu erstellen
  • Wie du sie Schritt-für-Schritt erstellst
  • Welche Tools du brauchst

Du hast dich also entschieden eine Homepage erstellen zu wollen.

Sei es um damit Geld zu verdienen, über dein Hobby zu schreiben oder um der Welt etwas wichtiges mitzuteilen.

Doch für viele ist es mühsam eine Homepage zu erstellen. Hier bekommst du eine einfach Anleitung.

Mein Name ist Artur Jauk und ich habe meine erste Website 2013 hochgeladen. Ich weiß also wie es geht und zeige es dir. Los gehts.

Schritt 1: Das Aussehen der Website festlegen

Es gibt viele Webseiten da draußen. Du kannst einen Blog aufbauen, einen Onlineshop betreiben oder eine Firmenwebsite mit wichtigen Informationen aufbauen.

Klingt kompliziert, doch es ist einfacher als man glaubt.

Schritt 2: Die richtige Plattform wählen

Du kannst dir vorstellen, dass es viele Systeme gibt mit denen man eine Homepage erstellen kann. Du kannst die Website selber programmieren, ein Homepagebaukasten nutzen oder ein bestehendes und für jedermann zugängliches System nutzen.

Damit meine ich WordPress.

WordPress ist ein Content-Management-System (CMS). Dort kannst du deine Inhalte steuern und das ohne Programmierkenntnisse.

Außerdem hast du den Vorteil, dass du nur den Inhalt erstellen musst und sonst nichts. Du kannst auch noch einige Plugins, das sind Zusatzprogramme installieren und so mehr Funktionen einbauen. Das sind zum Beispiel ein Kontaktformular, ein zusätzliches Forum oder ein Spam-Filter. Das meiste ist kostenlos.

Heutzutage laufen 66 % aller Websites da draußen mit WordPress. Das spricht für die Zuverlässigkeit und Beliebtheit von WordPress.

Schritt 3: Den Namen der Domain festlegen

Bevor du eine Domain, also den Namen der Webadresse, anmeldest, solltest du dir Gedanken um den Namen machen. Dabei kannst du deine Domain auf zwei Arten anmelden. Einmal als kostenlose Domain und einmal als kostenpflichtige.

Kostenlose Domain

Hierbei nutzt du eine sogenannte Subdomain. Dann heißt deine Domain z.B. beispiel.wordpress.com oder beispiel.blogspot.com.

Diese Domains sind für dich kostenlos und du kannst sie nutzen. Du kannst die vorhanden Funktionen nutzen und das Design anpassen. Leider bist du abhängig von der Plattform. Wenn die Plattform verschwindet, ist auch deine Website weg.

Kostenpflichtige Domain

Bei dieser Domain handelt es sich um eine “richtige” Domain, die auch dir gehört. Du kennst diese Seiten focus.de, stern.de, facebook.com. Diese Domains wurden bei einem Webhoster angemeldet.

Der Vorteil von einer eigenen Domain ist, dass sie dir gehört. Du bist damit unabhängiger.

Außerdem kannst du dir eine eigene E-Mailadresse zulegen. Z.B.   Das macht für Firmen Sinn, da dies professioneller wirkt als eine kostenlose E-Mailadresse zu haben.

Eine Domain kostet dich jedes Jahr 12-15€.

Schritt 4: Den richtigen Webhoster wählen

Es gibt viele Webhoster.

Doch welcher ist der richtige?

Ein Webhoster speichert deine Website. Dazu mietest du einen Server an, auf dem deine Domain und die Inhalte der Website gespeichert sind.

Ein Server ist praktisch ein Ort wo Daten gespeichert werden und wo man diese Daten über das Internet abrufen kann.

Ein Server sollte für mich folgende Qualitäten haben:

  • Schnelle Ladezeit, denn du willst deine Besucher nicht zu lange warten lassen
  • Website ist immer erreichbar
  • Guter Support
  • Lange am Markt
  • Keine langen Vertragslaufzeiten

Jetzt kannst du auf verschiedenen Websites ein paar Reviews lesen und damit Angebote vergleichen. Ich kann dir folgende Webhoster empfehlen, da ich diese getestet habe. Am Ende musst du selber entscheiden

Um WordPress zu installieren benötigst du eine MySQL-Datenbank. Darauf solltest du bei den Angeboten achten. Bei Domainfactory ist es wichtig, dass du dynamische Inhalte wählst.

Schritt 5: Domain mit Webhoster bestellen

Angenommen du hast dich für All-inkl. entschieden.

Dann gehst du auf den Punkt Webhosting und dann auf Tarifvergleich.

Wähle zu Anfang den Tarif Privat, der dich 4,95 € pro Monat kostet.

Was du als nächstes brauchst ist deine Wunschdomain inkl. Endung. Willst du eine .de, .com, .net-Domain haben? Dann kannst du es dort auswählen.

Wenn du das hast, brauchst du nur noch deine Bankverbindung und deine Daten eingeben und dir wird deine Domain innerhalb von einem Tag freigeschaltet.

Schritt 6: WordPress installieren

Du kannst heutzutage WordPress innerhalb von 60 Sekunden installieren.

Logge dich nun in das KAS ein.

Als nächstes gehst du zum Punkt Tools>Software-Installation.

Im Dropdown-Menü wählst du deine Domain aus und klickst auf weiter. Als nächstes erstellst du dort eine neue Datenbank und einen Benutzer. Deine Zugangsdaten für deinen WordPressblog werden die per Mail zugeschickt.

Falls du Probleme hast, schaue dir dieses Video an.


Kevin von crazy4marketing erklärt dir jeden Schritt.

Schritt 7: Sich einloggen und Grundeinstellungen

Glückwunsch! Du hast deine erste Homepage online gestellt.

Nun kannst du dich im Admin-Bereich einloggen.

Doch bevor du richtig loslegen kannst, müssen einige Grundeinstellungen vorgenommen werden.

Grundeinstellungen ändernHomepage-erstellen-einstellungen

Unter Einstellungen>Allgemein wählst du einen Titel und einen Untertitel für deine Website. Dann findest du dort die Zeitzone und die Zeitangaben.

Unter Einstellungen>Lesen kannst du einstellen, ob deine Startseite eine bestimmte Seite anzeigen soll oder deine letzten Beiträge.

Unter Design>Widgets kannst du dir anzeigen lassen, was in der Sidebar angezeigt werden soll. Du kannst da ein wenig herumprobieren und schauen was dir gefällt. Ob du die letzten Kommentare, die neuesten Beiträge oder einen html-Code einfügst ist dir überlassen.

Theme ändern

Unter Design>Themes kannst du dir ein kostenloses Design auswählen. Tippe in den Suchschlitz einen Begriff ein und installiere ein Theme. Vergiss nicht, es zu aktivieren.

Neben den kostenlosen Themes, gibt es die kostenpflichtigen. Diese haben den Vorteil, dass sie gewartet werden und eventuelle Sicherheitslücken ausfindig gemacht und geschlossen werden.

Diese Themes sehen professionell aus und haben viele zusätzliche Funktionen. Du kannst auf themeforest einige gute WordPressthemes aussuchen.

Permalinks ändern

Ein Permalink ist die Webadresse, die du oben im Browser siehst. Du kannst diese Adresse einstellen.

Unter Einstellungen>Permalinks klickst du auf Beitragsname. Dann heißen deine Beiträge nicht mehr url.com/?p=23, sondern url.com/impressum. So sieht dann schöner aus.

Plugins installieren

Plugins sind kleine Zusatzprogramme, die dir das Arbeiten in WordPress erleichtern. Hier stelle ich dir einige vor, die wichtig sind:

Antispam Bee

Um Spamkommentaren vorzubeugen, kannst du dieses Plugin installieren. Das andere installierte Plugin bitte deinstallieren, da es nicht datenschutzkonform ist.

Yoast SEO

Wenn du Inhalte erstellst, dann macht es Sinn die Beiträge für die Suchmaschinen zu optimieren. So wirst du leichter von Besuchern gefunden.

Menü einrichten

Menüs helfen dem Besucher sich auf der Website zurecht zu finden. Unter Design>Menü kannst du Menüs erstellen und diese auf deiner Seite platzieren.

Impressums-und Datenschutzseite erstellenhomepage-erstellen-seite

Gehe zuerst auf den Impressumsgenerator und fülle dort die Felder aus. Nach dem §5 Telemediengesetz braucht jede Website ein Impressum. Dieses fügst du in dein Website ein.

Um eine Seite zu erstellen, gehe auf Seiten>Erstellen und füge dort den Impressumstext ein.

Das gleiche gilt für die Seite Datenschutz. Unter e-recht24.de findest du alle nötigen Informationen.

Deinen ersten Beitrag erstellen

Ja, jetzt hast du alles nötige gemacht um deinen ersten Beitrag zu schreiben. Gehe auf Beitrag>Erstellen und schon kannst du anfangen.

Mit Hilfe von Yoast SEO kannst du deinen Beitrag optimieren. Das Plugin ist da selbsterklärend.

Schritt 8: Deine Website optimieren

Jetzt hast du die Grundeinstellungen geschafft und kannst dich an das Thema Suchmaschinenoptimierung wenden. Das sind Dinge wie:

  • Backlinkaufbau
  • Keywordoptimierung
  • Interne Verlinkung
  • Dofollow und Nofollow
  • Onpage-Optimierung
  • Offpage-Optimierung
  • Schnelle Ladezeit
  • Keyworddichte
  • etc.

Das alles spielt eine Rolle, wenn du für einen bestimmten Begriff gut bei Google gelistet sein willst.

Dein eigenes Blogbusiness

Wenn du allerdings ein richtiges Blogbusiness betreiben willst, dann empfehle ich das Affenbuch von Vladislav Melnik. er beschreibt in seinem Buch wie man ein erfolgreiches Blogbusiness aufbaut.

Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg beim Homepage erstellen.

Artur

Im Beitrag enthaltene Links

 

Artur Jauk
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1 Kommentar
  • Sara
    Mai 24,2017 at 20:26

    Danke für die Tipps!

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