Selbstständigkeit

Warum der Angestelltenjob immer unsicherer wird

warum der angestelltenjob immer unsicherer wird

Sicherheit und ein regelmäßiges Einkommen am Ende des Monats.

Das ist das, was die Angestellten bekommen. Vielen ist der Job als Selbstständiger und Freiberufler zu unsicher. Lieber möchte man einen sicheren Angestelltenjob und ein sicheres Gehalt. Dafür arbeitet man auch 40 Stunden die Woche. Um nach 40 Jahren die sichere Rente zu bekommen.

Doch die Sicherheit eines Angestelltenjobs ist ein Mythos. Warum da so ist, erfährst du in diesem Blogartikel.

2 Gründe warum der Angestelltenjob nicht sicher ist

Der erste Grund ist, dass in wirtschaftlichen Krisen der Arbeitgeber einem kündigen kann. Es kann Umstrukturierungen geben oder auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen. Dabei werden Stellen eingespart, da einige Stellen doppelt besetzt sind.

Als Angestellter hast du immer nur einen Kunden. Und das ist das Unternehmen für das du arbeitest. Und, wenn es dem Unternehmen schlecht geht, hast du das Risiko, dass es zu Umstrukturierungen kommt.

Manchmal passiert es, dass die Entscheider beschließen eine Abteilung zu schließen und sich auf andere Abteilungen konzentrieren. Und obwohl deine Abteilung profitabel ist und du hervorragende Leistungen gebracht hast. In großen Konzernen kann das vorkommen.

Oder das Unternehmen verschläft die Produkttrends und es kommt zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Denke dabei z.B. an Nokia.

Der zweite Grund ist, dass man persönliche Probleme hat. Manchmal kann es sein, dass dir dir Rahmenbedingungen nicht mehr passen.

Es kann sein, dass du dich mit dem neuem Vorgesetzten nicht verstehst. Vielleicht passiert es dir, dass du eine neue Aufgabe bekommst, aber sie nicht deinen Fähigkeiten entsprechen. Du bist entweder über- oder unterfordert.

Mythos Jobsicherheit

Stelle dir vor, dass du in einer Bank arbeitest. Nun kommt ein Kunde zu dir und übersiehst, dass dieser Geld waschen will. Oder du machst formale Fehler, die die Bank viel Geld kostet. Für diese Fehler kannst du persönlich in die Haftung kommen. Das Schlimme daran ist, dass der Schaden so hoch sein kann, dass du es schwer hast diesen ab zu bezahlen.

Hier findest du die Meinung von Investment Punk Gerald Hörhan:

Laut Welt.de hat sich die Zahl der befristeten Arbeitsverträge in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht. Es sind 42% zeitlich befristet. Vor allem Frauen, Jüngere und Ausländer sind betroffen.

Und auch der Anteil der Niedriglohnbezieher hat sich verdoppelt.

Und wie viel Prozent der Befristeten Verträge wurden in ein unbefristetes Verhältnis überführt?

Nur 37%.

Die anderen mussten sich einen neuen Job suchen oder bekamen einen erneuten befristeten Vertrag.

Vor allem, wenn du jung bist, kannst du dein Leben nicht richtig planen, da du nicht weißt wie es weiter geht.

Mehr Sicherheit als Selbstständiger?

Jetzt wirst du vielleicht denken, dass du sich selbstständig machen musst, um für deine Sicherheit verantwortlich zu sein.

Zumindest am Anfang wirst du wenig Geld verdienen. Am Anfang kennt dich fast niemand und du musst dir einen Namen machen. Viele müssen am Anfang um jeden Auftrag kämpfen.

Diese Unsicherheit ist nicht für jeden.

Die ersten Jahre der Selbstständigkeit sind die schwersten. Du musst dich selbst motivieren und alles selber regeln. Laut dieser Studie von diw.de arbeiten 25% der Selbstständigen unter 8,50€. Dafür arbeiten fast genauso viele für 25€ und mehr. Du siehst also, dass man als Selbstständiger einen hohen Stundensatz haben kann.

Ein Nachteil ist, dass du die Sozialabgaben selber bezahlen musst. Dazu kommen Versicherungen, das Büro, Rücklagen und Investitionen.

Was du tun kannst

Was ich empfehlen kann: Mache dich nebenberuflich selbstständig. Dann kannst du nachher immer noch wechseln und hast in der Startphase noch Kapital.

Besser noch: Sorge dafür, dass du mehrere Einkommenströme hast. Als Angestellter hast du nur dein Gehalt. Wenn du deinen Job verlierst und dazu noch Konsumschulden hast, dann fangen die Probleme erst richtig an. Die Schulden türmen sich und du kannst den Kredit deines Eigenheimes nicht mehr bedienen.

Wenn du Selbstständiger oder Unternehmer bist, dann hast du ein System geschaffen, das dir Geld bringt.

Wenn du im Online-Marketing tätig bist, kannst du vieles automatisieren. Du kannst Werbung schalten und die Besucher auf deine Website bringen. Die tragen sich in deinen Newsletter ein und bekommen automatisiert Verkaufsemails. Das sorgt für deinen Umsatz.

Wenn du mehrere Webseiten hast, dann hast du verschiedene Einkommensströme.

Sich als Hochqualifizierter selbstständig machen

Du kannst dich als Hochqualifizierter selbstständig machen. Wenn du z.B. Ingenieur oder IT-Experte bist, kannst du vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit wechseln. Du kannst dich an eine Unternehmensberatung wenden, die dich an passende Konzerne vermitteln. Dann arbeitest du freiberuflich für diese Firmen.

Der heutige Markt ist schnelllebig geworden und Flexibilität wird immer wichtiger.

Fazit

Egal ob Angestellter oder Selbstständiger. Es gibt keine Sicherheiten im Job. Man sollte sich verschiedene Einkommensströme zulegen. Sei es, dass du in Aktien investierst, eine Wohnung vermietest, einen Online-Shop betreibst, nebenbei freiberuflich arbeitest oder dich mit einer Firma selbstständig machen willst.

Gerade am Anfang verdienen Selbstständige wenig Geld, da man noch Kunden akquirieren muss. Wenn man länger selbstständig ist, kann seine Einnahmen steigern und sich eventuell auch Mitarbeiter leisten.

Was glaubst du wie es heute ist mit der Selbstständigkeit und dem Angestelltenjob?

Im Beitrag enthaltene Links:

Artur Jauk
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